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Konventioneller-Estrich

Dank unseren erfahrenen und langjährigen Mitarbeitern, beherrschen wir den Einbau konventioneller Estriche, dass zu den körperlich schwersten Arbeiten gehört. Unsere geschulten und hochqualifizierten Mitarbeiter sind in der Lage nahezu alle Zementarten konventionell einzubauen.

Die Vorteile konventioneller Estriche im Überblick:

  • kein Aufschlüsseln der Estrichkanten
  • geringes Quell und Schwindmaß
  • weitestgehend fugenlos verlegbar
  • besonders für Heizestriche im Innenbereich zu empfehlen
  • frühes Aufheizen möglich (bei Heizestrich schon nach 7 Tagen)
  • kein Anschleifen der Estrichoberfläche durch den Estrichleger
  • keine Bewährung unter keramischen Belägen
  • frühe Zwangstrocknung möglich

Zementestrich

Zementestrich überzeugt durch seine Unempfindlichkeit gegen Feuchtigkeit und kann daher im Innen- und Außenbereich sowie im Nassbereich verlegt werden. Darüber hinaus ist er als als Heizestrich geeignet. Bei entsprechendem Zuschlag ist er frostbeständig und bei Verlegung auf diffusionsoffene Trennschichten weitgehend diffusionsoffen (und für Einsatz auf Holzbalkendecken geeignet). Bei entsprechender Dimensionierung kann er hohe Verkehrslasten aufnehmen. Nachteilig ist, dass Zementestrich erst nach 20-30 Tagen belegreif ist, das er ein hohes Schwindmaß aufweist und darum zu Rissen neigt. Durch einseitiges Austrocknen neigt er zu Aufwölbungen, außerdem können maximal 40 m² ohne Fugen hergestellt werden. Eine Sonderform von Zementestrichen sind selbstnivellierende Zementfließestriche.

Calciumsulfat–Estrich

Die Vorteile von Calciumsulfatestriche sind, dass Sie spannungsarm, rissfrei, und Formbeständig sind. Da sie ein sehr geringes Schwindmass haben, lassen sich grosse Flächen fugenlos herstellen. Durch die frühe Festigkeit, ist die Fussbodenheizung bereits nach sieben tagen heizbar. Leider sind Calciumsulfatestriche nur für trockene Innenbereiche geeignet und Feuchtigkeit gegenüber anfällig.

Der konventionelle Calciumsulfatestrich besteht aus den Komponenten Anhydrit, Sand bzw. Kies, eventuell Zusatzstoffen und Wasser. Bearbeitet wird er wie Zementestrich. Durch Zugabe von geeigneten Kunstharzdispersionen kann die Festigkeit gesteigert werden. Das Abbinden erfolgt durch Kristallisation.

Je nach Temperatur und Baustellenklima ist der Estrich nach drei Tagen begehbar und nach 28 Tagen voll belastbar. Da er empfindlich ist gegen Feuchtigkeit, müssen Bereiche, in denen mit Dampfdiffusion oder Feuchtigkeit zu rechnen ist, eine Abdichtung oder Dampfsperre erhalten. Calciumsulfatestriche müssen ungehindert austrocknen können und dürfen frühestens nach ein bis zwei Wochen belegt werden, wenn der Feuchtegehalt 0,5 CM-Masse-% nicht mehr überschreitet.

Calciumsulfat–Estrich (Anhydrit Estrich)

Selbstnivellierende Calciumsulfat-Etriche werden im Neubau, aber auch zur Renovierung von Anhydritaltestrichen eingesetzt. Ein weiteres Anwendungsgebiet sind Hohlraum- und Doppelböden. Wie beim Calciumsulfatestrich kommen als Bindemittel Naturanhydrit, synthetischer Anhydrit, REA-Gips-Anhydrit, Alphahalbhydrat sowie Mischformen zum Einsatz.

Beigemischte Zusatzmittel wie Quarzsande, Kalksteinsplitter oder gebrochener Naturanhydrit bewirken eine gute Verdichtung des Estrichmörtels und gleichzeitig eine höhere Festigkeit.

Calciumsulfatgebundene Estriche sind empfindlich gegen Feuchtigkeit und reagieren äußerst sensibel auf Überwässerung. Deshalb müssen Bereiche, in denen mit Dampfdiffusion oder Feuchtigkeit zu rechnen ist, eine Abdichtung oder Dampfsperre erhalten.

Diese Maßnahme ist vom Planverfasser bei der Bauwerksplanung gesondert festzulegen. Außerdem neigen Calciumsulfat-Fließestriche zur Bildung einer oberflächennahen Sinterschicht, die entfernt werden muss. Zur Nachbehandlung wird die Oberfläche mit Schleifpapier der Körnung 16 angeschliffen und mit einem Industriestaubsauger abgesaugt, falls nicht verbindliche anderslautende Herstellervorschriften zur Vorbereitung der Oberfläche vorliegen.

Die Nachbehandlung ist im Leistungsverzeichnis gesondert aufzuführen. Calciumsulfat-Fließestriche sind spannungsarm, formbeständig und rissefrei. Weitere Vorteile sind die Minderung der Estrichdicke sowie ihre hohen und frühen Festigkeiten. Zudem lassen sich mit ihnen große Flächen fugenlos herstellen. Von Nachteil ist, dass sie nicht gegen Feuchtigkeit resistent sind und deshalb nur innen und in Trockenräumen eingesetzt werden können.

Außerdem ist der Aufwand bei der Verlegung der Dämmung höher, da die auf der Dämmschicht liegende Abdeckung wegen der Gefahr von Schallbrücken so dicht verlegt werden muss, dass der flüssige Mörtel nicht eindringen kann.

Referenzen

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